Ein neuer Konjunkturzyklus beginnt

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UNSERE PORTFOLIOPOSITIONIERUNG

PORTFOLIOS

Unsere Portfoliopositionierung


Wir starten mit einer Kombination aus Aktien und festverzinslichen Anlagen in das Jahr 2023. Diese Positionen spiegeln unseren Marktausblick für die nächsten 12 Monate wider. Wir sind uns aber bewusst, dass sich das Investitionsumfeld weiterentwickelt und sich die Bedingungen bald ändern können. Daher sind wir darauf vorbereitet, unsere Positionierung anzupassen, wenn sich unsere Ansichten zur Wirtschaft und zur Geld- und Finanzpolitik ändern.

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An den Risikostellschrauben drehen
Wir erhöhen das Risiko tendenziell, wenn die Inflation, die Zinssätze und die Anleiherenditen schneller als erwartet sinken oder z. B. der russische Angriffskrieg endet.
Wir reduzieren das Risiko, wenn die Zentralbanken ihre Geldpolitik über die Maßen straffen, es aufgrund der Energiepreise und Löhne zu einem Inflationsschub kommt oder sich die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine und/oder China und Taiwan verschärfen – ebenso wie bei einem möglichen „schwarzen Schwan“, also unvorhersehbaren negativen Ereignissen.
Aktien
Es ist noch nicht an der Zeit, das Risiko wieder zu erhöhen
Unser gesamtes Aktienengagement bleibt weiterhin leicht untergewichtet. Auch wenn die Aktienmärkte Ende 2022 wieder Fahrt aufgenommen haben, ist die Zeit für die Erhöhung des Risikos in unseren Portfolios noch nicht gekommen.

Unsere Positionen:
  • Wir bleiben bei unserer leichten Untergewichtung von Aktien. Neben einem erhöhten Anleiheengagement sollte dies die Abwärtsrisiken in unseren Portfolios mindern, wenn es zu Abverkäufen an den Aktienmärkten kommen sollte.
  • Wir behalten unsere Übergewichtung in US-Aktien bei; gleiches gilt für Schwellenländer, da der Markt attraktive Bewertungen aufweist und die Gewinnerwartungen erheblich korrigiert wurden.
  • Wir halten an unserer Überzeugung fest, dass Aktien der Eurozone sich erst noch an die wirtschaftlichen Bedingungen anpassen müssen. Das gilt sowohl für die Unternehmensgewinne als auch für die Preise.
  • Wir passen unser Aktienengagement an, um es von hochwertigen Wachstumswerten auf Faktoren zu diversifizieren, die wir für überzeugend halten. So erhöhen wir z. B. unser Engagement bei Aktien mit hoher Dividende und geringer Volatilität.
  • Wir beobachten die wichtigen Katalysatoren, um das Risiko in den Portfolios entsprechend zu erhöhen oder zu reduzieren.
Es ist noch nicht an der Zeit, das Risiko wieder zu erhöhen
Unternehmensanleihen
Mehr hochwertige Anleihen, weniger Anleihen mit geringer Bonität
Unser Engagement bei Unternehmensanleihen ist neutral, nachdem es zuvor übergewichtet war.

Unsere Positionen:
  • Wir erhöhen unser Engagement bei Investmentgrade-Anleihen der Eurozone. Sie bieten einen guten Wert, da sich die Inflation nun von einem hohen Niveau aus möglicherweise abschwächt und die Notenbanken die Zinsen ab dem Frühjahr nicht mehr erhöhen werden.
  • Wir reduzieren unser Engagement bei US-Investmentgrade- und Hochzinsanleihen, da die Märkte die hiermit verbundenen Risiken aus unserer Sicht noch nicht angemessen abbilden.
  • Wir behalten unser Engagement bei Schwellenländer-Anleihen in Hartwährung bei, da die hier gebotenen zusätzlichen Renditen im Vergleich zu Staatsanleihen von Industrieländern attraktiv sind.
Mehr hochwertige Anleihen,  weniger Anleihen mit geringer Bonität
Staatsanleihen
Staatsanleihen wieder attraktiv
Wir haben unser Gesamtengagement bei Staatsanleihen von untergewichtet auf übergewichtet erhöht, um unserer Einschätzung der Weltwirtschaft Ausdruck zu verleihen. Im Jahr 2023 erwarten wir einen weiteren Rückgang der Anleiherenditen, da sich die Inflation weiter verlangsamt und sich die Markterwartungen in Richtung Leitzinssenkungen der Zentralbanken verschieben.

Unsere Positionen:
  • Wir erhöhen US-Staatsanleihen, da die Renditen ihren Höchststand voraussichtlich erreicht haben und es weitere Anzeichen gibt, dass die immer noch hohe Inflation allmählich nachgeben wird.
  • Wir erhöhen europäische Anleihen, da wir bislang nur sehr wenige davon besaßen. Damit möchten wir ein „normaleres“ Engagement realisieren, da wir davon ausgehen, dass die Inflation und die Leitzinsen der Zentralbanken ihren Höchststand auch in diesen Regionen überschreiten und wieder sinken werden, wozu auch eine Rezession beitragen wird.
Staatsanleihen wieder attraktiv
Liquidität und Gold
Liquidität in US-Dollar reduzieren, Gold als Diversifizierer behalten
Die wahrscheinlichen Höchststände der Zinsen legen nahe, dass der Dollar künftig weniger profitieren wird. Da die Fed die Zinsen nicht mehr schneller als andere Zentralbanken erhöht, fällt ein wichtiger Treiber für die bisherige Stärke des Dollars weg. Ein weniger risikoscheues Umfeld im Laufe des Jahres wird ebenfalls zu einer leichten Schwäche des Dollars beitragen.

Wir glauben, dass Gold ein wenig davon profitieren könnte, wenn die Realzinsen (inflationsbereinigte reale Sätze) ihren Höchststand erreichen, doch dieser Moment ist noch nicht gekommen. Wenn dies eintritt, wird der Rückgang der Realzinsen vermutlich nicht sehr stark sein, zumindest nicht anfänglich.

Unsere Positionen:
  • Wir reduzieren unsere Liquidität in US-Dollar, da wir für 2023 mit einem etwas schwächerem Dollar rechnen.
  • Wir behalten Gold als strategische Absicherung.
Liquidität in US-Dollar reduzieren, Gold als Diversifizierer behalten
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